Martin Hofschröer
Vertriebsleiter
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Doppelhaustrennwand in Holzrahmenbauweise
Dipl.-Ing. Kerstin Sommer
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Aufgrund von Beschwerden der Bewohner über die hohe Geräuschübertragung zwischen zwei Haushälften wurde die Schalldämmung der Haustrennwand meßtechnisch überprüft.
Die ermittelten bewerteten Schalldämm-Maße betrugen im Erdgeschoß R´w = 48 dB und im Obergeschoß R´w = 60 dB.
Die Anforderungen der DIN 4109 von R´w = 57 dB waren im Erdgeschoß deutlich unterschritten und es sollten Verbesserungs-maßnahmen vorgeschlagen werden.
Nach Herstellerangaben war die Doppelhaustrennwand wie folgt aufgebaut:
Zwei getrennte Holzständerwände, je Seite mit OSB-Platten beplankt und mit Dämmung versehen, Hohlraum zwischen den Wänden ca.
8 cm mit Blähton gefüllt.
Aufgrund der Meßergebnisse lag die Vermutung nahe, daß der Blähton nach unten gesackt war und somit eine massive Ankopplung der beiden Wandschalen verursachte. Wir empfahlen, den Blähton zu entfernen und den Hohlraum mit einem porösen Material zu bedämpfen.
Nach Entfernung des Blähtons und dem Einbringen von Mineralfaserplatten in der Trennfuge wurde die Schalldämmung der Wand im Erdgeschoß erneut gemessen.
Das durch die Verbesserungsmaßnahmen erreichte Schalldämm-Maß beträgt R´w = 58 dB.



