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Tieffrequente Geräusche in der Windenergieanlagentechnik
Dipl.-Ing. Oliver Bunk
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Im Bereich der Emeuerbaren Energien findet die Windenergiein Deutschland mittlerweile große Verbreitung. Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung und der damit verbundenen zunehmenden Größe der Windenergieanlagen (WEA) wachsen auch die Kritikpunkte an der Technik. Einer davon ist die von WEA ausgehende Geräuschimmission. Neben dem eigentlich hörbaren Schall wird oftmals auch von Schall im nicht hörbaren Bereich, dem Infraschall, gesprochen. Schall im Frequenzbereich oberhalb des Infraschalls bis zu f = 90 Hz wird tieffrequenter Schall genannt. Im Zuge von mittlerweile mehreren durchgeführten Messungen bezüglich der Abstrahlung und Ausbreitung tieffrequenten Schalls bei Einzelanlagen oder Windparks (WP) und gemäß DIN 45680 kann u. E. gesagt werden, dass die bislang gemessenen WEA i. d. R. keine tieffrequenten Geräusche abstrahlten. Dabei wurden Anlagen mit einer Nennleistung in der Größenordnung von Pel = 500 kW bis 2 MW und mit Nabenhöhen von h = 50 bis 100 m untersucht. In den seltenen Fällen, in denen tieffrequente Geräusche auftraten und gemessen werden konnten, wurden konstante Geräusche festgestellt, die keine zeitliche Schwankungen und keine Modulation aufwiesen. Die tieffrequente Lärmwirkung von WEA konnten gemäß DIN 45680 sehr gut bewertet werden. Offene Fragen hinsichtlich einer endgültigen Handhabung und der Beurteilung bleiben allerdings noch bestehen.
