Vorträge
Oktober 2009 - Anlagenschwingungen gezielt reduzieren - Beispiele mittels FE-Berechnungsmethoden -
Autor: Dipl.-Ing. Carsten Kleefaß (2009 – 13. Workshop Kolbenverdichter)

Der Grundgedanke der Finite-Elemente-Methode (kurz: FEM) ist die Überführung eines zu berechnenden Bauteils in ein Modell, das aus einer Vielzahl von Elementen einfacher Geometrie besteht. Der erste technische Einsatz der „modernen“ FEM begann in den 50er und 60er Jahren in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Bereits in den 1970er Jahren waren dann kommerzielle FEM-Programme für die Berechnungen (ANSYS, NASTRAN, ABAQUS etc.) verfügbar. Doch erst die rasante Entwicklung von Workstations und leistungsfähigen Personalcomputern in den 1980er Jahren ermöglichte Berechnungen direkt am Arbeitsplatz.

Einsatz finden FE-Berechnungen auch bei der Untersuchung von Schwingungen an Kolbenverdichteranlagen und bietet dabei ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Dazu gehören z. B. Pulsationsstudien nach dem API Standard 618 im Rahmen der Anlagenplanung und die Auslegung von schwingungsmindernden Maßnahmen beim Trouble-Shooting an bestehenden Verdichtern.





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